Clara-Grunwald-Grundschule
Montessori-Schule

Aktuell

Hospitationstermine im Unterricht

Herzlich Willkommen sind vorrangig KollegInnen im Rahmen der Montessori-Ausbildung.

Nach Absprache können auch gerne Eltern oder Interessierte an den Terminen hospitieren.

Wir bitten um Anmeldung im Sekretariat.

Bitte erscheinen Sie 10 Minuten vor Beginn der Hospitation.

Zeiten:

2.-3. Stunde: 9:00-10:35
4.-5. Stunde: 11:00-12:30

Termine:

12.11.2018 Mo 2.-3. Stunde 

19.11.2018 Mo 4.-5. Stunde 

11.12.2018 Di 2.-3. Stunde

10.01.2019 Do 2.-3. Stunde

21.01.2019 Mo 4.-5. Stunde

13.02.2019 Mi 2.-3. Stunde

19.03.2019 Do 2.-3. Stunde

08.04.2019 Mo 2.-3. Stunde
                         und 4.-5. St.

03.06.2019 Mo 2.-3. Stunde
                         und 4.-5. St.



Clara gewinnt 2. Mal beim BERLINER KLIMA SCHULEN Wettbewerb

Unserer Schule hat nun einen 3. Platz beim
BERLINER KLIMA SCHULEN Wettbewerb gewonnen :-)

Schuljahr 2018/19

Wir haben den dritten Platz erhalten für unser Projekt: Klimaschutz durch weniger Konsum

Das Preisgeld von 2000 ¤ verwenden wir wie folgt:
- ca. 350 ¤ für die Klassen 456A und 456B zum Feiern: Schwimmbad und Pommes für jedes Kind
- ca. 100 ¤ für das Projekt an verausgabten Mitteln
  • 1550 ¤ als zweckgebundene Spende an's Schulcafé, um uns vegetarische Bio-Lebensmittel leisten zu können bei weiterhin kleinen Preisen
  • Vegetarisch + Bio sehen wir als einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

Das Schulcafé wird mit der tatkräftigen Unterstützung durch 2 MitarbeiterInnen reihum von allen Schulklassen betrieben und erhält derzeit keine Förderung.

Hier kann eine umfangreiche Dokumentation des Projektes als PDF runtergeladen werden. Größe: 6 MB

















Unserer Schule hat einen 4. Platz beim
BERLINER KLIMA SCHULEN Wettbewerb gewonnen :-)


Schuljahr 2017/18

Wir haben einen von 7 vierten Plätzen erhalten.

Projektbeschreibung:
Klimafreundliche Ernährung im Schulcafé

1. Vergleich CO2-Werte und veganer Kochtag zum Probieren für Angebote im Schulcafé

Unser Schulcafé wird von Kindern mit Hilfe von Erwachsenen betrieben als Lernort und ergänzende Verpflegung zum Hortessen.

Um Möglichkeiten klimafreundlicher Ernährung zu erarbeiten, beantragten wir  erfolgreich150 Euro Anschubfinanzierung bei BERLINER KLIMA SCHULEN (Vielen Dank dafür :-) für den Einkauf veganer Lebensmittel, um mit der 456A-Klasse mit Eltern einen veganen Kochtag zu machen. Die Speisen wurden von der 123a und 456A gegessen und bewertet, ob sie in den 2 Wochen Betrieb des Schulcafés zubereitet werden. Dabei geht es nicht um entweder/oder, sondern nur um teilweise veganen Ersatz für tierische Lebensmittel als Beitrag zum Klimaschutz.

Natürlich stehen wir als Schule für das gesamte Spektrum der Ernährung - auch für Produkte tierischer Herkunft, da sie gerade für Kinder wichtige Stoffe enthalten. Durch vegane Alternativen kann jedoch einfach und von jedem selbst die Klima-Bilanz verbessert werden, ohne das es hierbei um einen völligen Verzicht auf Lebensmittel tierischer Herkunft geht.
 
Erarbeitung des Themas in einer 456-Klasse:


1. Klima-Frühstück von KATE e. V. als Einstieg: Zusammenhang von Ernährung und Klima


2. Workshop mit CO2-Online-Rechnern für Lebensstil und Nahrungsmittel
In 90-minütigen Workshop mit Referentin Frau Tharan vom Unabhängigen Institut für Umweltfragen  berechneten Kinder zwei Themen:


2.1 die CO2-Entstehung durch eigenen Lebensstil
- mit dem  CO2-Rechner des Bundesumweltamtes: Transport, Ernährung und Wohnen (inkl. Strom und Heizung) mithilfe eines Arbeitsblatt von Frau Tharan an PCs in Teamarbeit

Das Arbeitsblatt zum CO2-Rechner der eigenen Klima-Bilanz des Bundesumweltamtes als PDF-Download


2.2 die CO2-Entstehung durch einzelne Lebensmittel im Vergleich
Als nächstes berechneten die Kinder mit dem Klima-Rechner zu Lebensmitteln von Unilever http://www.klimatarier.com/de/CO2_rechner die CO2-Bilanz zu beispielhaften Gerichten: 
-  veganes Gericht im Vergleich zu vegetarisch / fleischarm / fleischlastig
- Plakate entstanden für Schulcafé und Schul-Webseite

Die Referentin Frau Tharan erstellte in enger Abstimmung speziell für diesen Workshop das Arbeitsblatt und recherchierte intensiv die Glaubwürdigkeit und Datenlage verschiedener CO2-Rechner - ganz herzlichen Dank dafür :-)


3. Veganer Kochtag mit zwei Eltern

- Die Eltern Barbara Benz und Patrick Vater organiserten und machten das Koch-Event - herzlichen Dank dafür :-)
- verschiedene Frühstücke, Mittagessen und Nachtische

- auch eine 123-Klasse probierte verschiedene Speisen

4. Abstimmung in Gesamtkonferenz am 22.5.2017 über Kriterien beim Einkauf für Schulcafé 
- größter Anteil der Lebensmittel wird von LehrerInnen eingekauft
- wird ergänzt durch Elternspenden in Form meist schon zubereiteter Speisen

Abstimmungsergebnisse:
- möglichst nur bio aus Umwelt-, Tierschutz- und Gesundheitsschutz-Gründen
- Ausnahme: Schnittkäse aus Kostengründen (die Preise im Schulcafé sind sehr niedrig und zielen nicht auf Gewinn)
- kein Fleisch aus Umwelt-, Tierschutz- und religiösen Gründen (Halal bisher i. d. R. nicht bio)

für Lebensmittel von Eltern Beschluss:
- Das sind keine Ausschlusskriterien, um Engagement nicht zu bremsen und keinen auszuschließen.




HINTERGRUND-INFOS

Info zu rein veganer Ernährung von Kindern
- wurde an alle Kinder und Eltern in der 456-Klasse vermitelt und im Schulcafé ausgehängt

Laut der Deutsche Gesellschaft für Ernährung  (DGE) ist eine vollständig vegane Ernährung von Kindern zwar möglich, bedarf aber einer gewissenhaften Planung und Verwendung von Nahrungsmittel-Ergänzungen sowie regelmäßiger ärztlicher Überprüfung kritischer Nährstoffe, um Mangelerscheinungen vorzubeugen.

Quelle:
Position der Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.: Vegane Ernährung, 4/ 2016
www.dge.de/wissenschaft/weitere-publikationen/dge-position/vegane-ernaehrung/






Folgend zwei Artikel zum Fleischkonsum in Deutschland
Sie wurden in der 456-Klasse besprochen und mit eigenen Erfahrungen verglichen. Dabei stellte sich raus, dass die Jungen in der Klasse deutlich mehr Fleisch als die Mädchen essen:


Artikel beim NDR: Ratgeber Verbraucher |  02.06.2015
Fleisch kommt bei vielen täglich auf den Tisch
https://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Fleischkonsum-in-Deutschland,fleisch348.html
von Valerie Kaiser | Ausschnitt:

Kaum ein Lebensmittel ist so beliebt und zugleich so umstritten wie Fleisch. Rund 60 Kilo-gramm essen die Deutschen durchschnittlich pro Jahr und die Fleischproduktion in Deutsch-land hat in den vergangenen Jahren zugenommen. Laut Statistischem Bundesamt wurde im Jahr 2014 ein neuer Höchststand erzielt.

85 Prozent der Bevölkerung essen täglich Fleisch

Zwar versucht rund die Hälfte der Deutschen, den individuellen Fleischkonsum zu reduzie-ren und auch die Zahl der Vegetarier nimmt stetig zu, doch bei 85 Prozent der Bevölkerung in Deutschland kommen Fleisch und Wurst fast täglich auf den Tisch.

Männer essen doppelt so viel Fleisch wie Frauen
Vor allem Männer langen beim Fleisch kräftig zu. Während Frauen im Schnitt 600 Gramm pro Woche verzehren, essen Männer fast doppelt so viel, nämlich 1.092 Gramm. Damit lie-gen Männer deutlich über der von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlenen Menge von 600 Gramm pro Woche.

Fleisch in Maßen
Gesundheitlich spricht nichts gegen den Fleischgenuss. Fleisch gilt als ein wichtiger Eiweiß-lieferant, denn das tierische Eiweiß ist dem menschlichen am ähnlichsten und kann vom Körper gut in körpereigenes Eiweiß umgewandelt werden.  Entscheidend sind ein bewusster Umgang mit Fleisch und ein Verzehr in Maßen.


Artikel in der Zeitung „Welt“: veröffentlicht am 09.01.2014
Fleischatlas 2014
https://www.welt.de/politik/deutschland/article123700329/Deutsche-schlachten-pro-Jahr-750-Millionen-Tiere.html
von Von Claudia Ehrenstein | Ausschnitt:

Angesichts der Folgen des wachsenden Fleischkonsums forderte Barbara Unmüßig, Mit-glied im Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung, weltweit eine „Trendumkehr in der Agrarpolitik“. Bäuerliche Betriebe müssten gestärkt und die Tierhaltung in kleineren Einheiten gefördert werden. Es gehe darum, Fleisch in Maßen zu konsumieren.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfehle 300 bis 600 Gramm Fleisch pro Woche. Das wären 15 bis 30 Kilogramm im Jahr und damit etwa halb so viel wie heute: 60 Kilogramm.

„Wir müssen zurück zum Sonntagsbraten“, sagt Unmüßig. Wenn die deutschen Verbraucher weniger Fleisch essen würden, wäre der Umstieg auf eine artgerechtere Haltung der Tiere problemlos möglich. Kein Fleisch wäre aber auch nicht schlecht, sagte Unmüßig.






 
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