Aktuell

Clara-Grunwald-Grundschule Montessori-Schule

Aktuelle Meldungen zur Schulschließung ab 17.3.2020

+++ Aktuelles zur Notbetreuung in den Osterferien +++ 31.03.2020

In den Osterferien wird es eine Notbetreuung für Kinder von Eltern in systemrelevanten Berufsgruppen geben. Die Notbetreuung erfolgt vom 6.04. - 17.04.2020. 
Auch an den Wochenenden und kirchlichen Feiertagen findet die Notbetreuung bei Bedarf und nach Anmeldung statt.
Eine Anmeldung für die Notbetreuung ist zwingend erforderlich. Bitte beachten Sie die beiden verlinkten Formulare, die für die Anmeldung abzugeben sind:

Bitte laden Sie beide Dokumente runter und drucken sie aus. Falls Sie nicht drucken können, liegen Ausdrucke zur Anmeldung im Hort bereit.

Download per Klick:





+++ Aktuelles zur Notbetreuung in der Clara +++ 23.03.2020, 8:30 Uhr

In der Zeit vom 23. - 27.03.2020 ist das Sekretariat nur von 8.00 - 13 Uhr telefonisch erreichbar.

Der Berliner Senat lockert die Bedingungen für die Notbetreuung von Kindern. Ab sofort muss nur noch 1 Elternteil in einem systemrelevanten Beruf arbeiten, um die staatliche Notbetreuung in Anspruch nehmen zu können.
Die Beantragung erfolgt in der VHG im Hortgebäude von 7.30 bis 8 Uhr.

 +++ Ergänzung zur Notbetreuung in der Clara +++ 17.03.2020, 10:41 Uhr

Was ist, wenn sich mein Notbetreuungsbedarf in der Schließzeit ändert und ich nachträglich Bedarf anmelden möchte?

Das Nutzen der Notbetreuung für Eltern/Elternteile aus systemrelevanten Berufsgruppen ist jederzeit möglich. Es muss im Sekretariat das entsprechende Formular bis 8.30 Uhr ausgefüllt werden.


+++ Ergänzung zur Notbetreuung in der Clara +++ 17.03.2020

Ergänzend zu den unten genannten Berufsgruppen haben auch Alleinerziehende dieser Berufsgruppen Anspruch auf die Notbetreuung.
Wir bitten um Meldung im Sekretariat bis Dienstag, 17.03.2020 um 13.30 Uhr.


+++ Notbetreuung während der Schulschließung der Clara +++  16.03.2020

Die Notbetreuung in unserer Schule findet ab 17.03.2020 statt.
Folgende Berufsgruppen haben einen Anspruch auf Schulnotbetreuung:
  • Polizei, Feuerwehr und Hilfsorganisationen
  • Justizvollzug
  • Krisenstabspersonal
  • Betriebsnotwendiges Personal der BVG, S-Bahn, BWB, BSR, ÖPNV, Energieversorgung
  • Betriebsnotwendiges Personal im Pflegebereich (Krankenhaus, Labore, Arztpraxen, Pflegeheime, Apotheke, Reinigung und Beschaffung)
  • Betriebsnotwendiges Personal in Behörden
  • Personal, das die Notversorgung in Kita und Schule sichert
  • Betriebsnotwendiges Personal der kritischen Infrastruktur und Grundversorgung
Gehören Sie mit beiden Elternteilen zu diesen Gruppen?
Bitte melden Sie sich dann mit Ihrem Kind Dienstag, 17.03.20 ab 7.30 Uhr bis 9 Uhr im Sekretariat und füllen den Notbetreuungsbogen aus.
Wir bitten Sie die Notbetreuung nur im unbedingt erforderlichen Umfang in Anspruch zu nehmen.

+++ Corona-Virus: Schulschließung der Clara-Grunwald-Grundschule +++ 13.03.2020
 
Zur Eindämmung des Infektionsrisikos schließt die Clara-Grunwald-Grundschule ab dem
17.03.2020 bis zum 19.04.2020 (einschließlich Osterferien).
 
Bisher sind keine Corona-Erkrankungen in der Schule bekannt. Die Maßnahme dient dem Infektionsschutz.
 
Unser pädagogisches Personal wird bis auf Weiteres vor Ort sein.
 
Eine Notbetreuung für Kinder der Klassen 1-6, deren Eltern zu den von der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung (SenGPG) definierten Berufsgruppen wie Pflege, Gesundheit, Medizin und öffentliche Sicherheit gehören, ist in Planung.Wir informieren Sie zeitnah darüber.

Am Montag, den 16.03.2020 erhalten unserer Schüler*innen ein Lernpaket mit Informationen für die Schließzeit.
 
Die weitere Entwicklung ist noch nicht absehbar, auf verschiedene wichtige Fragen haben wir noch keine abschließenden Antworten.

Wir informieren Sie deshalb zeitnah auf unserer Homepage.

Ihre Schulleitung
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Herzlich Willkommen

Die Clara-Grunwald-Grundschule ist eine 2-zügige verlässliche Halbtagsgrundschule mit ergänzenden Betreuungsangeboten, die 1991 gegründet wurde und seit Beginn des Schuljahres 1996/97 komplett aufgebaut ist. An unserer Schule arbeiten neben der Hausmeisterin und der Schulsekretärin ca. 300 Schülerinnen und Schüler, mehrere Sonderpädagoginnen sowie ca. 20 Lehrerinnen und Lehrer.

Altersmischung in den Klassenstufen 1/2/3 und 4/5/6

An der Clara-Grunwald Schule wird jahrgangsübergreifend gelernt. Jede Lerngruppe in der Stufe 1,2,3 setzt sich altersgemischt aus jeweils 8 bis 9 Erstklässlern, 8 bis 9 Zweitklässlern und 8 bis 9 Drittklässlern zusammen. In der Stufe 4,5,6 setzen sich die Lerngruppen dann aus Viert- Fünft- und Sechstklässlern zusammen.

Das Prinzip der Altersmischung soll einen Rahmen für schulisches Lernen schaffen, in dem Schülerinnen und Schüler nicht nur miteinander, sondern auch voneinander lernen. Dieses bezieht sich sowohl auf die unterschiedlichen Lernbereiche und Fächer der Berliner Grundschule als auch auf die Entwicklung von Fähigkeiten im sozialen Bereich.

Die Arbeit in den altersgemischten Gruppen ist ein wesentlicher Bestandteil der Montessori-Pädagogik. Die älteren Kinder lernen rücksichtsvolles und verantwortliches Verhalten gegenüber den Jüngeren. Sie bekommen die Gelegenheit, bereits Gelerntes zu wiederholen, weiterzugeben und zu vertiefen. Die Jüngeren werden durch das höhere Entwicklungsniveau der älteren Kinder motiviert und bekommen einen Ausblick, wohin ihre Entwicklung sie führen kann.

Jedes Kind ändert mit Beginn des neuen Schuljahres seine Stellung innerhalb des Klassenverbandes. Es erlebt sich jeweils ein Jahr lang als Mitglied der jüngsten, der mittleren und der älteren Gruppe der Klasse.


Montessori-Pädagogik

Unsere Arbeit findet auf der Grundlage der Montessori-Pädagogik statt. Maria Montessori (1870-1952) war Naturwissenschaftlerin, Ärztin und Pädagogin, die vor allem durch intensive Beobachtung lernender Kinder ein pädagogisches Reformkonzept entwickelt hat, das für uns heute noch aktuell ist. Es ist eine kinderfreundliche, das individuelle Leistungsvermögen unterstützende Pädagogik, die in vielen Ländern erprobt und praktiziert wird. Die von ihr entwickelten Materialien sollen als "Schlüssel zur Welt" verstanden werden. Es handelt sich dabei um Materialien für die Übungen des praktischen Lebens, für die Bereiche Mathematik und Sprache sowie für die "Kosmische Erziehung", die wir heute als Umwelterziehung bezeichnen würden.

Tägliche Freiarbeit

Das Kernstück der Montessori-Pädagogik ist die Freiarbeit, die in allen Klassen 2 Unterrichtsstunden täglich umfasst. Hier dürfen die SchülerInnen selbstständig ihre Arbeit wählen. Jedes Kind entscheidet auf der Grundlage des pädagogischen Angebots, seines Interesses und seiner Fähigkeiten, was es bearbeiten will, wie lange es sich dieser Arbeit widmet, in welchem Tempo es voranschreitet und ob es die Arbeit allein oder kooperativ mit einer Partnerin/einem Partner oder mit einer kleinen Gruppe durchführt. Die Aufgabe der Lehrkräfte besteht in dieser Unterrichtsphase darin, die Kinder in ihrem Lernen zu beobachten und Orientierungshilfen zu geben. Außerdem zeigen sie den einzelnen Kindern den Umgang mit den besonderen Montessori-Materialien und vermitteln darüber die Inhalte in den entsprechenden Lernbereichen (Schwerpunkte Mathematik und Deutsch).

Projektunterricht

In einer zweiten Phase des Schulvormittags arbeiten die Kinder projektartig zu von den LehrerInnen vorgegebenen Themenbereichen, die die Inhalte der Lernbereiche bzw. Fächer Sachkunde, Naturwissenschaften, Geografie, Geschichte, politische Bildung sowie Kunst und Musik umfassen. Auch hierbei finden die Interessen und Fähigkeiten der Kinder besondere Berücksichtigung, d. h. es findet ein differenzierter Unterricht statt und die im Rahmenplan vorgegebenen Themen können ausführlich und fächerübergreifend bearbeitet werden.

Darüber hinaus finden Sportunterricht mit der jahrgangsgemischten Klasse sowie naturwissenschaftlicher, Schwimm- und Englischunterricht in jahrgangsgleichen Gruppen mit Kindern aus jeweils 3 Klassen statt.

Gestaltung der Klassenräume

Die Klassenräume der Schule sind so gestaltet, dass sich möglichst jedes Kind wohlfühlen kann (Pflanzen, Aquarien, gemütliche Sitz- und Leseecke). Die Materialien sind übersichtlich in offenen Regalen angeordnet, sodass sie für jedes Kind erreichbar sind und auch wieder selbstständig weggeräumt werden können. Sie sind nach Lernbereichen geordnet und ermöglichen bzw. erleichtern den Kindern die selbstständige Bearbeitung der Lerngegenstände. Es werden nicht nur spezielle Montessori-Materialien, sondern auch andere Freiarbeitsmaterialien (käufliche und von den LehrerInnen selbst hergestellte) angeboten.

Inklusion von Anfang an

Eine Schule für alle zu sein, schrieb sich die Clara-Grunwald-Schule bereits im Gründungsjahr auf ihre Fahnen. Von Beginn an begrüßten wir Verschiedenheit. Dem Schulkonzept liegen die Montessori-Pädagogik und das Prinzip der Nichtaussonderung zugrunde. Das gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne Beeinträchtigungen und Behinderungen in altersgemischten Lerngruppen gehört für uns daher zum Schulalltag. Im  Zentrum unseres Tuns steht der Leitgedanke Maria Montessoris: "Hilf mir, es selbst zu tun."

Altersmischung und die vorbereitete Umgebung innerhalb der Freiarbeit und in der kosmischen Erziehung, welche alle Schüler in ihren Klassen vorfinden, zielen auf eine bestmögliche individuelle Förderung für jedes Kind. Die Verabschiedung der UN-Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderungen haben wir daher sehr begrüßt und als Bestätigung unserer langjährigen inklusiven Arbeit empfunden.

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Verbale Beurteilungen in den Klassenstufen 1-4

In den Klassenstufen 1-4 erhalten die Kinder keine Noten, sondern Zeugnisse mit verbaler Beurteilung. Die Halbjahreszeugnisse in den Klassen 3 und 4 werden ersetzt durch verbindliche Gespräche mit den Erziehungsberechtigten, über die ein Gesprächsvermerk erstellt wird. In den Klassenstufen 5 und 6 erhalten die SchülerInnen 2 Mal jährlich ein Notenzeugnis. Dies wird ergänzt durch ein verbindliches Gespräch mit den Erziehungsberechtigten.

Demokratische Teilhabe

Wir wissen, dass erfolgreiche Unterrichts- und Erziehungsarbeit in der Schule nur stattfinden kann, wenn alle Beteiligten dies als ein gemeinsames Anliegen verstehen. Um dies zu unterstützen und zu fördern, bemühen wir uns nicht nur um große Offenheit (auch der Klassenzimmertüren), sondern versuchen außerdem, wichtige Entscheidungen immer gemeinsam mit den Betroffenen vorzubereiten. So haben z. B. die Kinder die Inhalte unserer Schulregeln zusammengetragen.

In den Klassen findet regelmäßig ein Gesprächskreis statt, in dem u. a. alle für das Zusammenleben in der Klasse erforderlichen Dinge besprochen werden.

Alle Klassen entsenden 2 Mitglieder in das in unregelmäßigen Abständen tagende Kinderparlament. Dort haben die wechselnden Vertreter Gelegenheit, Themen zu diskutieren, die auf der Grundlage von Anfragen aus den Klassen vorher bekannt gegeben werden und die die Schule als Ganzes betreffen.

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